Felsenland Eifel

GeroldsteinDie Vulkaneifel ist ein wahres Felsenland, aber nicht alle Felsen haben vulkanischen Urspung. Rund um Geroldstein liegen die sogenannten „Gerolsteiner Dolomiten“. Sie entstanden vor Urzeiten aus kalkhaltigen Ablagerungen aus einem warmen und flachen Meer und sind seit 1990 als Naturschutzgebiet ausgezeichnet. Ebenso wie die berühmten Dolomiten in Süd-Tirol handelt es sich bei den Gerolsteiner Dolomiten um Korallenriffe die nach der Dolomitisierung durch die Faltung der Gesteine wieder herausgehoben wurden. Diese erheben sich heute schroff über dem Kylltal und bilden das Wahrzeichen Gerolsteins. Die heutige Tagestour führt rund um dieses Felsenland.

Freilinger See

Freilinger SeeAuf dem Weg ins Felsenland Eifel führt die Strecke zunächst am Freilinger See vorbei. Er liegt indyllisch inmitten der Natur zwischen Wald und Wiesen. Seit 1976 wird der Stausee mit frischem Quellwasser des Weilerbach gespeist und ist für seine hervorragende Wasserqualität bekannt. Bereits bei seiner Entstehung wurde die touristische Nutzung mit berücksichtigt. Zusammen mit dem Kronenburger See in der Gemeinde Dahlem bildet er die Kooperation namens „Zwei Seen- eine Strategie zum Wassererlebnis“. Es gibt zwar Überschneidungen im Angebot, jedoch auch einmalige Angebote, die sich nur an dem einen oder dem anderen See anbieten: So eignet sich der Kronenburger See zum Beispiel hervorragend zum Segeln, während der Freilinger See mit seinem klaren Wasser gerne von Tauchern besucht wird.

Lindenquelle

LindenquelleNeben den vielen Maaren in der Eifel, spielen auch die Heilquellen eine große Rolle, von den es auch gleich mehrere gibt. Eine davon ist die Lidenquelle. Sie wurde  1914 als Heilquelle staatlich anerkannt und zählt zu den stärksten alkalischen Quellen Deutschlands. Das Wasser wurde im Kurgebrauch gegen Krankheiten wie zum Beispiel Übersäuerung des Magens, Nieren- und Blasenleiden, Stoffwechselerkrankungen, Gicht und rheumatischen Erkrankungen und vor allem auch der Zuckerkrankheit eingesetzt.  Zu dieser Zeit wurde das Heilwasser ausschließlich in Apotheken verkauft.

Ihre Geschichte reicht weit zurück und es gibt Beweise, dass sie  schon zu römischen Zeiten existierte. Der heutige Quellpavillon im Spätklassizistischem Stil wurde 1824 erbaut. Erst 1908 wurde sie durch das preußische Quellenschutzgesetz als gemeinnützig anerkannt.

Gerolsteiner Land

Gerolsteiner LandKurvenreich geht es weiter durch das Gerolsteiner Land. Es liegt inmitten der Vulkaneifel zwischen Rhein, Mosel und Ahr an der Grenze zu Luxemburg und Belgien. Die Landschaft ist geformt von bizarren Felsformationen und versteinerten Riffen. Wasser und Quellen sind hier eng mit der Geschichte und Entwicklung des Gerolsteiner Landes verbunden, denn der Gerolsteiner Sprudel und die  Heilquellen haben die Region weltweit bekannt gemacht.

Historischen Wassermühle

Wassermühle BirgelDer Ausklang des Motorradwochenedes findet in der Historischen Wassermühle in Birgel statt. Die älteste der funktionstüchtigen Mühlen auf dem Mühlengelände ist die Getreidemühle. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Wassermühle wurde 1917 mit einer Turbine ausgestattet und war somit die größte Mühle im Kreis Daun-Vulkaneifel. Eine alte Sägemühle befindet sich ebenfalls auf dem historischen Gelände. 1995 folgte noch eine Oel- und Senfmühle. Neben Mühlenbäckerei und Schnapsbrennerei bietet die Mühle ein schönes Restaurant, in welchem wir bei einem gemeinsamen Essen das Motorradwochenende in der Eifel ausklingen lassen.

Die letzten 25 Kilomter bis zur Autobahnauffahrt der A1 in Blankeheim führen noch  mal über die wunderschönen kleinen Eifelstraßen, ehe es Zeit wird, Abschied zu nehmen und jeder die individuelle Heimreise am Nachmittag antritt.

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