Vulkanpark Eifel (110 KM)

An unserem ersten Tourtag starten wir gegen Mittag zu einer kleinen Runde in den Vulkanpark Eifel.

Vulkanpark Eifel

Der Vulkanpark Eifel liegt in der Vulkaneifel zwischen Rhein, Mosel und Eifel. Hier ist fast jeder Berg durch Vulkanismus entstanden. Im Zentrum liegt der Laacher See, der durch die gewaltigste Vulkaneruptionen in Mitteleuropa entstanden ist. Er steht im Zentrum unserer heutigen Tour. Kurvenreich geht es durch idyllische Täler und kleine Dörfer bis zum Laacher See.

Ettringer Lay

Etrringer LayIm Vulkanpark gibt es Etliches zu sehen und jede Menge tolle Stationen, die die Entstehungsgeschichte der Vulkaneifel erklären. Da sind die mit Wasser gefüllten Maare, Kaltwasser-Geysire, der einzigen Bergkratersee nördlich der Alpen und in den alten Steinbrüchen erkennt man noch die Lavaströme aus vergangenen Zeiten wie auch in der Ettringer Lay. Hier entstanden vor ungefähr 150 Jahren die tiefsten Steinbrüche rund um den Bellerberg-Vulkan. Das mächtige Gestein des erkalteten Lavastroms wurde hier als Baumaterial abgebaut. Die imposanten Abbauschluchten mit bis zu 40 Meter hohen Basaltlavawände können hier bewundert werden. Da die Ettringer Lay nur zu Fuß in Gänze erkundet werden kann, ist eine Besichtigung in Gänze auf unserer geführten Tour nicht möglich, allerdings lohnt ein kleiner Spaziergang von ca. 5 bis 10 Minuten, um einen kleinen Einblick zu gewinnen ehe es weiter zum Laacher See geht.

Laacher See

Obwohl der Laacher See oft als „das größte Maar im Vulkanpark Eifel“ bezeichnet wird, ist er geologisch gesehen weder ein Maar noch ein Kratersee, sondern eine wassergefüllte Caldera – ein mehr oder weniger kreisrundes Becken, das durch das Absacken der Decke der entleerten Magmakammer unterhalb des Vulkans entstanden ist. Im Laufe der Zeit kann sich ein solcher Kessel mit Wasser füllen. Der Laacher See ist in der Eifel, neben dem benachbarten Wehrer Kessel, die größte und einzige wassergefüllte Caldera in Mitteleuropa. Der Laacher Vulkan brach zuletzt etwa 10930 v. Chr. aus. Spuren der vulkanischen Tätigkeit finden sich noch heute in Form vulkanischer Ausgasungen. Laach kommt übrigens von dem lateinischen Wort „lacus“, was „See“ bedeutet. Hier bietet sich auch eine Kaffeepause an, da nun gut die Hälfte der heutigen Tagesetappe geschafft ist.

Brohltal

Die Rücktour führt durch das Brohltal. Seinen Namen hat das Tal vom Brohlbach, der die Landschaft zwischen den Vulkanen zu einem idyllischen Auenland verwandelt. Nicht umsonst verkehrt hier eine alte Dampflokomotive, der „Vulkan-Express“. Von Weitem sieht man auf einem Hügel die Burg Olbrück thronen, die ihre Geschichte während eines Rundgang um die Ruine ihren Besuchern erzählt. Weiter geht es Flussaufwärts bis zur Quelle des Brohlbachs und weiter über die typischen kleinen und idyllischen Eifelstraßen durch den Vulkanpark Eifel zurück zum Hotel.

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